lap steel guitar

Die Lap Steel Guitar oder Hawaii-Gitarre unterscheidet sich vom Bottleneck-Spiel auf einer Gitarre dadurch, dass man dort nur noch mit dem Slide spielt und mit den Fingern nicht mehr greift; das ist nicht mehr möglich, weil einfach die Saitenlage zu hoch ist. Obwohl ich persönlich für diese Instrumente Kombination-Stimmungen, die sowohl einen Dur- wie einen Moll-Dreiklang beinhalten, spiele, kann man jegliche Stimmungen (inkl. open D/E oder G/A) spielen.
Ich habe mich auf zwei fest gelegt:

  1. G-Dur 6 und G-H-D-e-g-h
  2. E-Dur 6/7 H-D-E-g#-c#-e

Die erste Stimmung ist meiner Meinung nach einfacher zu spielen:

  1. Die Dur- und Moll-Dreiklänge sind deutlich voneinander getrennt: Die drei dicken Saiten bilden den Dur-, die drei dünnen den Moll-Akkord
  2. das "e" ist die "6" für den Dur-Akkord, d.h. die vier dicksten Saiten liegen hintereinander und bilden eben diesen Dur-6-Akkord
  3. Dur und Moll-Dreiklänge sind in der Grundstellung gestimmt, d.h. die Akkorde beginnen immer mit dem Grundton, was die Orientierung auf dem Griffbrett bei Liedern mit vielen Harmonien erleichtert
  4. Da die Akkorde (moll/dur) so deutlich voneinander getrennt sind und hintereinander liegen, hat es auch die Zupfhand leichter

Die zweite Stimmung eignet sich für Läufe und hat eine leichte "Jazz"-Färbung

  1. Der Dur-Dreiklang liegt nicht auf benachbarten Saiten (entweder auf der 6., 4. und 3. oder auf der 4., 3. und 1. Saite)
  2. Der Moll-Dreiklang liegt zwar auf den drei dünnen Saiten, aber in der 2.Umkehrung, d.h. der Grundton des Moll-Dreiklanges befindet sich auf der 2.Saite
  3. Der Dur-Dreiklang ist auf den Saiten 4./3./1. in der Grundstellung, auf 6./4./3. in der 2.Umkehrung
  4. Alle sechs Saiten auf einmal gespielt klingen für die meisten Hörer "schräg", da sowohl die 6 und die kleine Septime im Akkord gleichzeitig erklingen

Saiten
Für die Resonator-Gitarre Martin Resonator guitar strings Stärke .016 - .056
Für die elektrische Lap Steel Pyramid Slider Lap steel Strings Stärke .038 - 1.02