010 Framat's music blog in german & english language 12th of October 2016

Als ich die beiden letzten Male Ende September auf der Straße am Tempelhofer Hafen spielte, machte ich die Erfahrung, dass mich Leute grade wegen meiner beiden Originale oft des Lobes ansprachen. Das hatte mich doch ein klein wenig überrascht, da es sich bei diesen beiden Liedern eigentlich nicht um Instrumental-Kompositionen handelte, sondern um Lieder mit Text - nur sang ich eben nicht, da mir das zusätzliche Tragen von Mikrofon-Ständer & Mikrofon doch einen größeren Aufwand beim Ein- und Auspacken bereitet hätte. Insofern sah ich meine eigenen Darbietungen eher als unfertige Versionen an, die ich eben nur öffentlich übte / probte. Am Anfang meines Neustarts mit Straßenmusik im Sommer 2016 spielte ich hauptsächlich Blues auf der Mundharmonika unbegleitet, später wechselte ich zu Cover Versionen auf der Harmonika über und ließ mich von Playbacks begleiten. Nach einer Weile teilte ich meine Sets, in dem ich noch unbegleitetetes Gitarrespiel in mein Programm mit aufnahm. Ab September spielte ich nur noch Gitarre zu Playbacks: Eigenes sowie Blues(-Verwandtes). Im Oktober werde ich wieder mein Spiel auf der Straße wieder aufnehmen. Der Schwerpunkt wird auf drei eigene Lieder stehen, die ich nicht nur in der Standard-Stimmung spielen werde, sondern auch in der offenen D-Dur Stimmung und später auch noch in der Power Chord E5 Stimmung von James Blood Ulmer, d.h. drei Playback á 7-8 Minuten, die je ein ca. 25 minütiges Set bilden: Ein Set in Standard-Stimmung, eines in Open D, eines in der Powerchord-Stimmung aber immer die gleichen (oder ähnliche Playbacks). Diese Idee klingt vermutlich für Außenstehende langweilig: nur drei Lieder.... Aber ich hoffe, es wird - wenigstens für mich - das genaue Gegenteil sein. Mit dem Gesang werde ich mir noch etwas Zeit lassen :-)

When I played the last couple of times on the street at the Tempelhofer Hafen in Berlin at the end of September, I had a strange experience that surprised me: Two of my original songs became favorites of quite a few listeners who were not shy to tell me about it. I was surprised because these two songs were actually not instrumental compositions, but songs with lyrics. Since I did not sing on these instrumental versions of my songs I considered them more or less as some kind of public rehearsels which sounded like unfinished songs to my ears.The reason of not singing was mainly because I did not want to transport additional microphone stands & microphone. It seemed to me to much effort in packing and unpacking especially if you use a bike for transportation like do. When I started again with street music in the summer of 2016, I played mainly blues on the harmonica unaccompanied, later I switched to cover versions on the harmonica plus playbacks. After a while, I divided my program into unaccompanied guitar playing and Harmonica playing with playbacks. When September came I played exclusively guitar accompanied by playbacks. At the end of October I will start playing the street again. The focus will be on three of my own songs. Three playbacks á 7-8 minutes make a 25 minute set. I will play each set in a different guitar tuning: Standard, open D major, the Power Chord E5 tuning of James Blood Ulmer. This idea may sound boring for outsiders: only three songs .... But I hope it will be - at least for me - the exact opposite. If I am through with this kind of experiment I might start singing :-)

Kommentare

Hallo,
hab wohl ein falsches Passwort notiert,deshalb ohne Anmeldung. Kannst mir ja mal ein neues schicken.
Die Gitarre klingt vielversprechend. Wolfgang kenne ich aus der Schulzeit. Die abendlichen Getränke während der damals obligatorischen Klassenfahrt nach Berlin haben wir mit Musik auf der Straße finanziert, Die Verbindung ist nie abgebrochen und wir treffen uns bei seinen Konzerten im Norden.
Grüße Siggi

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Ich bin seit dem 30-jährigen Jubiläeum nun auch bei fast bei jedem Berlin-Auftritt live dabei gewesen. War nie meine Musik, aber ich bin immer dazu eingeladen worden und muss sagen, W.N. hat auf jeden Fall Bühnen-Präsenz und bietet seinen Fans etwas fürs Geld. Mir fallen eigentlich nur Bluesmusiker wie Jack Dupree und Luther Allison ein, die längere Auftritte hingelegt haben - im Gegensatz zu BAP machten die aber Pausen. Sein Kauderwelsch verstehe ich natürlich nicht - das verstehen nicht einmal alle Kölner :-)habe ich mir erklären lassen.
Gruß
Frank

BAP habe ich zum erstn Mal 1979 live gesehen ..und zwar in Ingelheim, im damaligen KellerKunstKeller...Ich glaube, daß dieser Auftritt mit Zugaben wirklich extrem lange war..vielleicht so lange wie das Grateful Dead set im Rockpalast...Ich habe mich am Kölsch versucht..habe aber alle YT videos gelöscht...war besser so, so denke ich:)

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da waren die ja noch unbekannt. Habe grade die Autobio von John Fogerty gelesen. Gratefull Dead ist für ihn wohl immer noch ein "Feindbild". Er schrieb GD hätte auf Woodstock unmittelbar vor ihm ein überlanges Set gespielt und er brauchte fast seinen halben Auftritt dazu, dass das Publikum überhaupt erst wieder aufwachte :-)

No, Framat, let's go ahead and sing these three songs, no need to wait for validation.

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Good to see your comment, Bruce!
I already sung two of the 3 songs quite often - in bands and solo - the other song is from this year. The main reasons for not singing in public right now are:
1.I want to record the songs properly and in order to do that I want to record some guitar tracks which are really a little bit "different" and original. Not just accompaniment to my vocals. In order to do that I have to try out different ways of playing the guitar. The best way to do so is to concentrate on the guitar only.
2.I want to play with the playbacks because the backing track will be part of the recordings (proably drums & keyboards by BAND IN THE BOX - everything else will be played by myself). It turned out that my 3Watt-Amp is not good enough to amplify my guitar, my vocals and the playback at the same time. It is not so much the volume but the fact that people have problems to understand my lyrics - in other words more of a sound than volume problem. To solve the problem I proably need another device to amplify the backing tracks seperatly or use another amp for the vocals. It might make more sense to use some kind of stereo device for the backing tracks. After all they are recorded in stereo for hifi-equipment and not for a guitar-amp in mono. Thanks again for taking your time and your advice, Bruce.
Best regards
Framat

I was being facetious, Framat, but with a serious undertone. I've heard you sing one song in German and would love to hear you sing another. Also, because you write in English so fluently, I know many people around the world would like to hear your voice on a song in English. Thanks for your time in responding. (I offer only free advice--never charge!)......Bruce

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Hi Bruce! I guessed it :-)Thanks a lot that you don't charge me.
Framat

a) dieser Voxamp ist echt gut ..hab ihn angetestet...brauche aber wieder ein Shure micro dazu
b) Mut zur Lücke ist manchmal echt gut..zu perfekt muß es nicht sein (Ich weiß, daß, daß Du es drauf hast)
c)Hi Bruce! Nice to meet ya here
d) Good night....bin echt verrotzt..ich möchte morgen zwei Sachen aufnehmen..einmal das Chuck Berry cover und dann das Cajun tribute....mit Banjo und Gitarre.
Heino

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Zum Glück habe ich mein über 20 Jahre altes noch. Lücken ergeben sich bei mir von selbst, da erfordert es keinen Mut. Eine Lücke kann eben auch ein kurzzeitiger Verzicht auf Gesang sein. Dein DANSER habe ich grade gehört, während ich diesen Kommentar schrieb. Banjo klingt gut. Wenn doch meine akustischen Gitarren nur so laut wie ein Banjo wären, dann bräuchte ich den Verstärker nur fürs Playback & den Gesang :-)

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